Ein sehr verbreiteter Defekt an den Disketten- und Kassettenlaufwerken alter Homecomputer sind gerissene Laufwerkriemen. Diese altern mal mehr, mal weniger stark. Irgendwann müssen sie aber ersetzt werden.
Besonders häufig sind von diesem Problem offensichtlich die Diskettenaufwerke der Schneider/Amstrad CPC Reihe betroffen. So auch bei einem meiner DD-1 Laufwerke für den CPC 464.
Hier zeige ich euch nun, wie man den Laufwerkriemen bei einem Schneider DD-1 Laufwerk ersetzt.

Benötigte Werkzeuge und Materialien:
1 Kreuzschlitzschraubendreher
1 neuer Laufwerkriemen
Bezugsquellen für Laufwerkriemen ( die Riemen passen für alle 3" Diskettenlaufwerke in Schneider/Amstrad CPC Rechnern ) :
ebay.de/itm/AMSTRAD-CPC-6128-F…2-NEW-BELTS-/390798377844 (UK)
ebay.com/itm/Amstrad-CPC-6128-…ve-Belts-x2-/260728441999 (UK)
Oder, für alle die nicht im Ausland bestellen mögen oder zuviel Geld übrig haben
:
ebay.de/itm/Laufwerksriemen-fu…in_77&hash=item27f6d19d0d (DE)
Und nun geht es los. Bilder zum Vergrößern anklicken.
1. Gehäuse öffnen:



2. Diskettenlaufwerk ausbauen:


Hierbei muß man wirklich vorsichtig vorgehen, um die Pins vom Datenkabelanschluß nicht zu verbiegen. In meinen Laufwerken saßen die Stecker immer sehr fest.
Leider sind beide Kabel auch sehr kurz, so daß man nicht wirklich viel Bewegungsfreiheit hat. Am besten löst man die Stecker, indem man sie sehr vorsichtig und langsam hin- und herbewegt.

Als nächstes muß die Frontblende des Laufwerks entfernt werden. Diese ist mit zwei Schrauben befestigt ( siehe Markierung ). Hat man die Schrauben entfernt, kann man die Blende nach oben wegklappen und abnehmen.




3. Riemen einsetzen:

Jetzt hat man freien Blick auf den Antrieb des Diskettenlaufwerks.
Wie man auf den Bildern sehen kann, ist dieses Laufwerk ordentlich verstaubt. Deshalb empfiehlt es sich zu diesem Zeitpunkt das Ganze mal mit einer kleinen Prise Pressluft zu reinigen. Vorher sollte man allerdings eventuell vorhandene Reste eines alten Riemen entfernen. Die Dinger lösen sich gerne mal in mehrere Teilstücke auf, die dann lose im Laufwerk rumfliegen. In meinem Fall hatte der Vorbesitzer bereits den alten Riemen entfernt.
Außerdem sollten die Laufflächen der Antriebswelle und der Schwungscheibe mit Isopropylalkohol gründlich gereinigt werden. Dort haftet meistens Gummiabrieb, der den neuen Riemen schneller verschleißen läßt.
Nachdem der alte Riemen entfernt und das Laufwerk gereinigt wurde, kann der neue Riemen an seinen Platz.
Dazu legt man zuerst den Riemen auf die Antriebswelle (rechts im Bild). Dann legt man ihn seitlich an der Seite des Schwungrades an und zieht den Riemen durch Drehen des Schwungrades auf die Lauffläche auf. Man sollte den Riemen nicht über das Schwungrad oder die Antriebswelle ziehen, da man ihn damit überdehnen würde.

Der Riemenwechsel funktioniert bei allen anderen 3" Diskettenlaufwerken in Schneider/Amstrad CPCs prinzipiell genauso. Hier unterscheidet sich lediglich der Ausbau des Laufwerks aus dem Gehäuse/Rechner. Die Riemen sind ebenfalls universell für alle Laufwerke verwendbar.
Besonders häufig sind von diesem Problem offensichtlich die Diskettenaufwerke der Schneider/Amstrad CPC Reihe betroffen. So auch bei einem meiner DD-1 Laufwerke für den CPC 464.
Hier zeige ich euch nun, wie man den Laufwerkriemen bei einem Schneider DD-1 Laufwerk ersetzt.
Benötigte Werkzeuge und Materialien:
1 Kreuzschlitzschraubendreher
1 neuer Laufwerkriemen
Bezugsquellen für Laufwerkriemen ( die Riemen passen für alle 3" Diskettenlaufwerke in Schneider/Amstrad CPC Rechnern ) :
ebay.de/itm/AMSTRAD-CPC-6128-F…2-NEW-BELTS-/390798377844 (UK)
ebay.com/itm/Amstrad-CPC-6128-…ve-Belts-x2-/260728441999 (UK)
Oder, für alle die nicht im Ausland bestellen mögen oder zuviel Geld übrig haben
:ebay.de/itm/Laufwerksriemen-fu…in_77&hash=item27f6d19d0d (DE)
Und nun geht es los. Bilder zum Vergrößern anklicken.
1. Gehäuse öffnen:
Als erstes werden die zwei markierten Schrauben auf der Gehäuseunterseite entfernt.
Anschließend müssen die vier Schrauben an den Gehäuseseiten entfernt werden. Dazu das Gehäuse am besten aufrecht hinstellen, da die Schrauben gleichzeitig das Gehäuse und das Diskettenlaufwerk fixieren.
2. Diskettenlaufwerk ausbauen:
Nachdem der Gehäusedeckel abgehoben wurde, sieht man auf das Diskettenlaufwerk. Dort muß die markierte Schraube entfernt und damit die Masseverbindung gelöst werden.
Anschließend werden die Steckverbindungen der Stromversorgung und des Datenkabels vorsichtig getrennt. Im Bild oben sieht man die markierten Stecker.
Hierbei muß man wirklich vorsichtig vorgehen, um die Pins vom Datenkabelanschluß nicht zu verbiegen. In meinen Laufwerken saßen die Stecker immer sehr fest.
Leider sind beide Kabel auch sehr kurz, so daß man nicht wirklich viel Bewegungsfreiheit hat. Am besten löst man die Stecker, indem man sie sehr vorsichtig und langsam hin- und herbewegt.
Hat man die Kabel erfolgreich gelöst, kann man das Laufwerk aus dem Gehäuse entnehmen.
Als nächstes muß die Frontblende des Laufwerks entfernt werden. Diese ist mit zwei Schrauben befestigt ( siehe Markierung ). Hat man die Schrauben entfernt, kann man die Blende nach oben wegklappen und abnehmen.
Hinter der Frontblende befindet sich ein weiterer Stecker, der entfernt werden muß. Auch dieser saß bei meinem Laufwerk sehr fest. Also auch hier vorsichtig ans Werk gehen.
Anschließend müssen noch zwei Stecker an der Rückseite des Diskettenlaufwerks entfernt werden. Auch hier wieder schön vorsichtig und möglichst nicht am Kabel ziehen.
Nachdem auch diese beiden Stecker gelöst wurden, kann die Platine vom Laufwerk gelöst werden. Dazu müssen die vier markierten Schrauben entfernt werden. Aufpassen, daß die kleinen Unterlegscheiben nicht verloren gehen oder in das Laufwerk fallen.
Sind die Schrauben entfernt, kann man die Platine vorsichtig zur Seite wegklappen. Aber aufpassen, an der Unterseite muß noch ein weiters Kabel gelöst werden. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist direkt hinter dem Stecker ein Elko verbaut. Dadurch hat man etwas zuwenig Platz, um den Stecker "sauber" abzuziehen. Darum muß man ihn soweit es geht in Richtung Elko abziehen und dann vorsichtig etwas nach oben ziehen, um ihn vollständig lösen zu können.
3. Riemen einsetzen:
Hat man diesen Stecker gelöst, kann man die Platine wegklappen und senkrecht zum Laufwerk aufstellen. Auf dem Bild sieht man zwar noch einen weiteren Stecker der mit der Platine verbunden ist. Aber es lohnt sich nicht den zu entfernen, da die danebenliegenden, angelöteten Kabel so kurz sind, daß es keinen Unterschied macht.
Jetzt hat man freien Blick auf den Antrieb des Diskettenlaufwerks.
Wie man auf den Bildern sehen kann, ist dieses Laufwerk ordentlich verstaubt. Deshalb empfiehlt es sich zu diesem Zeitpunkt das Ganze mal mit einer kleinen Prise Pressluft zu reinigen. Vorher sollte man allerdings eventuell vorhandene Reste eines alten Riemen entfernen. Die Dinger lösen sich gerne mal in mehrere Teilstücke auf, die dann lose im Laufwerk rumfliegen. In meinem Fall hatte der Vorbesitzer bereits den alten Riemen entfernt.
Außerdem sollten die Laufflächen der Antriebswelle und der Schwungscheibe mit Isopropylalkohol gründlich gereinigt werden. Dort haftet meistens Gummiabrieb, der den neuen Riemen schneller verschleißen läßt.
Nachdem der alte Riemen entfernt und das Laufwerk gereinigt wurde, kann der neue Riemen an seinen Platz.
Dazu legt man zuerst den Riemen auf die Antriebswelle (rechts im Bild). Dann legt man ihn seitlich an der Seite des Schwungrades an und zieht den Riemen durch Drehen des Schwungrades auf die Lauffläche auf. Man sollte den Riemen nicht über das Schwungrad oder die Antriebswelle ziehen, da man ihn damit überdehnen würde.
Wenn der neue Riemen eingesetzt wurde, kann das Laufwerk in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengesetzt werden. Somit hat man erst einmal wieder ein paar Jahre Ruhe mit dem Laufwerk.
Der Riemenwechsel funktioniert bei allen anderen 3" Diskettenlaufwerken in Schneider/Amstrad CPCs prinzipiell genauso. Hier unterscheidet sich lediglich der Ausbau des Laufwerks aus dem Gehäuse/Rechner. Die Riemen sind ebenfalls universell für alle Laufwerke verwendbar.
vorne (in Fahrtrichtung betrachtet) "von innen oben mittig nach außen unten" und hinten "von außen oben nach innen mittig"
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von n00b ()
Danke Joggy

(nur das mit dem Ölen sollte man vermutlich überdenken)