Ihr lieben CiBo-Schlümpfe, der Vollständigkeit halber sei dieses Projekt von mir auch auf dem Circuit-Board vertreten. Vielleicht kann's ja einer brauchen.
DFO - dual frequency oscillator

Um was geht's? Was ist das?
Beim DFO (dual frequency oscillator) handelt es sich um eine Oszillatorschaltung. Es wird also ein Taktsignal erzeugt und ausgegeben. Die Schaltung basiert auf dem CDCE913-Taktgenerator-IC von Texas Instruments. Das besondere ist, dass der DFO programmierbar ist. Die Frequenz des ausgegebenen Taktsignals kann dabei (beinahe) jeden Wert im Bereich von 80 kHz bis 230 Mhz betragen.
Der Clou bei der ganzen Sache ist außerdem der S0-Eingang des DFOs. Je nach angelegtem Pegel an S0, lässt sich zwischen zwei verschiedenen Frequenzen umschalten.
Für was braucht man sowas?
Meine Motivation für die Entwicklung des DFOs war, dass mein PAL Megadrive 2 im 60 Hz-Modus Probleme mit dem XRGB-Mini Framemeister bereitet hat. Der Grund: In Pal MD-Konsolen sind Oszillatoren mit einer Frequenz von 53.203425 MHz verbaut, in NTSC-Konsolen aber welche mit 53.693175 MHz. Die resultierende Bildrate eines PAL-MDs im 60 Hz-Modus weicht deshalb geringfügig von der einer echten NTSC-MD-Konsole ab. Diese Abweichung reicht, um den Framemeister aus dem Tritt zu bringen.
Die erste Idee war es, einfach einen NTSC-Oszillator mit 53.693175 MHz einzubauen. Wie ich allerdings feststellen musste, gibt es keine Oszillatoren oder Quarze mit dieser Frequenz mehr zu kaufen. Einzig auf Aliexpress wurde ich fündig, aber es gab da keine gescheiten Specs geschweige denn ein vernünftiges Datenblatt.
Aus diesem Grund habe ich den DFO entwickelt. Der 50/60 Hz Schalter im Megadrive 2 ist nun auch mit dem S0-Eingang des DFOs verbunden. Der DFO versorgt je nach gewähltem Modus das Megadrive der passenden Frequenz. Die Bildprobleme mit dem Framemeister sind dadurch passé.
Ein weiteres Einsatzgebiet des DFOs wäre bspw. Overclocking. Eingebaut in eine Konsole oder in ein FX-SNES-Modul ließe sich der DFO mit der maximal möglichen Frequenz programmieren. Durch Anlegen von 5V oder Masse am S0-Eingang des DFOs ließe sich dann zwischen normalen und übertaktetem Betriebsmodus hin- und herschalten.
Welche Versionen des DFOs gibt es?
Ich habe drei verschiedene DFO-Versionen im Angebot. Die Designs sind bei Oshpark gehostet und können direkt dort geordert werden (zu einem sehr attraktiven Preis): oshpark.com/profiles/micro
Ich selbst kann und werde keine fertig zusammengebaute DFOs anbieten, bitte keine Anfragen diesbezüglich. Selbst ist der Mann/Frau!
1.) DIL14-Version

DIe DIL14-Version des DFOs hat das gleiche Pinout und auch in etwa die gleichen Abmessungen wie traditionelle Oszillatoren im DIL14-Metallgehäuse:

Die Versorgungsspannung darf bis zu 5 V betragen (maximal 5.5V), daher kann die DIL14-Version des DFOs direkt im Megadrive als Oszillator-Ersatz verbaut werden.
Bauteile & Bestückungsplan:
Spoiler anzeigen

2.) 5 V-SMD-Version

Die 5 V-SMD-Version basiert auf der gleichen Schaltung wie die DIL14-Version. Sie ist ebenfalls mit bis zu 5 V zu versorgen (maximal 5.5 V). Allerdings ist die Unterseite eben, da auf der Oberseite ausschließlich SMD-Bauteile zum Einsatz kommen. Das Pinout ist auch anders: Auf der linken Seite befinden sich die Eingänge (Spannungsversorgung & S0 zum Umschalten der Frequenz), auf der rechten Seite das ausgegebene Taktsignal.
Mögliche Einsatzgebiete: Konsolen, die ein Taktsignal mit einem Vpp-Wert von bis zu 5V erwarten (SNES vllt?). Diese DFO-Version muss aber nicht mit 5 V betrieben werden, sie funktioniert auch bspw. mit einer Versorgungsspannung von 3.3 V.
Bauteile & Bestückungsplan:
Spoiler anzeigen

3.) 3.3 V-SMD-Version

Ist im Vorfeld bekannt, dass der DFO in einer 3.3 V-Umgebung eingesetzt werden soll (maximal 3.6 V!), so ist die 3.3 V-SMD-Version zu empfehlen. Sieht zwar der 5 V-SMD-Version sehr ähnlich, benötigt aber einige Bauteile weniger und ist deswegen einfacher und billiger zu bauen.
Einsatzgebiete: PSX und Neogeo MVS MV-1C bspw.
Bauteile & Bestückungsplan:
Spoiler anzeigen

So, das war's für heute. Der Rest kommt noch! (Programmiergerät, Programmiertsoftware etc.)
DFO - dual frequency oscillator
Um was geht's? Was ist das?
Beim DFO (dual frequency oscillator) handelt es sich um eine Oszillatorschaltung. Es wird also ein Taktsignal erzeugt und ausgegeben. Die Schaltung basiert auf dem CDCE913-Taktgenerator-IC von Texas Instruments. Das besondere ist, dass der DFO programmierbar ist. Die Frequenz des ausgegebenen Taktsignals kann dabei (beinahe) jeden Wert im Bereich von 80 kHz bis 230 Mhz betragen.
Der Clou bei der ganzen Sache ist außerdem der S0-Eingang des DFOs. Je nach angelegtem Pegel an S0, lässt sich zwischen zwei verschiedenen Frequenzen umschalten.
Für was braucht man sowas?
Meine Motivation für die Entwicklung des DFOs war, dass mein PAL Megadrive 2 im 60 Hz-Modus Probleme mit dem XRGB-Mini Framemeister bereitet hat. Der Grund: In Pal MD-Konsolen sind Oszillatoren mit einer Frequenz von 53.203425 MHz verbaut, in NTSC-Konsolen aber welche mit 53.693175 MHz. Die resultierende Bildrate eines PAL-MDs im 60 Hz-Modus weicht deshalb geringfügig von der einer echten NTSC-MD-Konsole ab. Diese Abweichung reicht, um den Framemeister aus dem Tritt zu bringen.
Die erste Idee war es, einfach einen NTSC-Oszillator mit 53.693175 MHz einzubauen. Wie ich allerdings feststellen musste, gibt es keine Oszillatoren oder Quarze mit dieser Frequenz mehr zu kaufen. Einzig auf Aliexpress wurde ich fündig, aber es gab da keine gescheiten Specs geschweige denn ein vernünftiges Datenblatt.
Aus diesem Grund habe ich den DFO entwickelt. Der 50/60 Hz Schalter im Megadrive 2 ist nun auch mit dem S0-Eingang des DFOs verbunden. Der DFO versorgt je nach gewähltem Modus das Megadrive der passenden Frequenz. Die Bildprobleme mit dem Framemeister sind dadurch passé.
Ein weiteres Einsatzgebiet des DFOs wäre bspw. Overclocking. Eingebaut in eine Konsole oder in ein FX-SNES-Modul ließe sich der DFO mit der maximal möglichen Frequenz programmieren. Durch Anlegen von 5V oder Masse am S0-Eingang des DFOs ließe sich dann zwischen normalen und übertaktetem Betriebsmodus hin- und herschalten.
Welche Versionen des DFOs gibt es?
Ich habe drei verschiedene DFO-Versionen im Angebot. Die Designs sind bei Oshpark gehostet und können direkt dort geordert werden (zu einem sehr attraktiven Preis): oshpark.com/profiles/micro
Ich selbst kann und werde keine fertig zusammengebaute DFOs anbieten, bitte keine Anfragen diesbezüglich. Selbst ist der Mann/Frau!
1.) DIL14-Version
DIe DIL14-Version des DFOs hat das gleiche Pinout und auch in etwa die gleichen Abmessungen wie traditionelle Oszillatoren im DIL14-Metallgehäuse:
Die Versorgungsspannung darf bis zu 5 V betragen (maximal 5.5V), daher kann die DIL14-Version des DFOs direkt im Megadrive als Oszillator-Ersatz verbaut werden.
Bauteile & Bestückungsplan:
| Anzahl | Beschreibung | mouser.com Artikelnr. |
| 1x | CDCE913 clock generation IC | 595-CDCE913PWR |
| 1x | buffer/level shifter | 595-SN74LV1T126DBVR |
| 1x | 3.3V LDO | 595-TPS78233DDCR |
| 1x | 1.8V LDO | 595-TPS78218DDCT |
| 1x | 27 MHz crystal | 717-9B-27.000MAAJ-B |
| 3x | 1 uF capacitor | 81-GRM188R61E105KA12 |
| 1x | 2.2 uF capacitor | 81-GRM188R61E225KA2D |
| 1x | 18 Ohm resistor | 71-CRCW0603-18-E3 |
| 1x | 10 kOhm resistor | 71-CRCW0603-10K-E3 |
| 1x | 22 kOhm resistor | 71-CRCW0603-22K-E3 |
| 1x | Präzisionsstiftleiste | AW 122/20 (Reichelt) |
2.) 5 V-SMD-Version
Die 5 V-SMD-Version basiert auf der gleichen Schaltung wie die DIL14-Version. Sie ist ebenfalls mit bis zu 5 V zu versorgen (maximal 5.5 V). Allerdings ist die Unterseite eben, da auf der Oberseite ausschließlich SMD-Bauteile zum Einsatz kommen. Das Pinout ist auch anders: Auf der linken Seite befinden sich die Eingänge (Spannungsversorgung & S0 zum Umschalten der Frequenz), auf der rechten Seite das ausgegebene Taktsignal.
Mögliche Einsatzgebiete: Konsolen, die ein Taktsignal mit einem Vpp-Wert von bis zu 5V erwarten (SNES vllt?). Diese DFO-Version muss aber nicht mit 5 V betrieben werden, sie funktioniert auch bspw. mit einer Versorgungsspannung von 3.3 V.
Bauteile & Bestückungsplan:
| Anzahl | Beschreibung | mouser.com Artikelnr. |
| 1x | CDCE913 clock generation IC | 595-CDCE913PWR |
| 1x | buffer/level shifter | 595-SN74LV1T126DBVR |
| 1x | 3.3V LDO | 595-TPS78233DDCR |
| 1x | 1.8V LDO | 595-TPS78218DDCT |
| 1x | 27 MHz SMD crystal | 717-9C-27.000MAAJ-T |
| 5x | 1 uF capacitor | 81-GRM188R61E105KA12 |
| 1x | 18 Ohm resistor | 71-CRCW0603-18-E3 |
| 1x | 10 kOhm resistor | 71-CRCW0603-10K-E3 |
| 1x | 22 kOhm resistor | 71-CRCW0603-22K-E3 |
3.) 3.3 V-SMD-Version
Ist im Vorfeld bekannt, dass der DFO in einer 3.3 V-Umgebung eingesetzt werden soll (maximal 3.6 V!), so ist die 3.3 V-SMD-Version zu empfehlen. Sieht zwar der 5 V-SMD-Version sehr ähnlich, benötigt aber einige Bauteile weniger und ist deswegen einfacher und billiger zu bauen.
Einsatzgebiete: PSX und Neogeo MVS MV-1C bspw.
Bauteile & Bestückungsplan:
| Anzahl | Beschreibung | mouser.com Artikelnr. |
| 1x | CDCE913 clock generation IC | 595-CDCE913PWR |
| 1x | 1.8V LDO | 595-TPS78218DDCT |
| 1x | 27 MHz SMD crystal | 717-9C-27.000MAAJ-T |
| 3x | 1 uF capacitor | 81-GRM188R61E105KA12 |
| 1x | 18 Ohm resistor | 71-CRCW0603-18-E3 |
| 2x | 10 kOhm resistor | 71-CRCW0603-10K-E3 |
So, das war's für heute. Der Rest kommt noch! (Programmiergerät, Programmiertsoftware etc.)
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